LAVA LABORATORY FOR VISIONARY ARCHITECTURE

LAVA  LABORATORY FOR  VISIONARY  ARCHITECTURE

Foto: Saskia Hubert

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Christian Sandor Tschersich, LAVA - LABORATORY FORVISIONARY ARCHITECTURE

GREEN VOID

Die Installation “Green Void” wurde speziell für das 5-geschossige Atrium des Customs House in Sydney entworfen. Die nahezu 20 Meter hohe Skulptur steht in eimem intensiven Konstrast zum kürzlich restaurierten Innenraum des Customs House, einem Gebäude mit langer Tradition für die Stadt Sydney.

„Green Void“ ist eine digital erzeugte, von der Natur inspirierte Skulptur, die aus ultraleichtem Stoff erzeugt und mit den modernsten technischen Mitteln produziert wurde.

Die Installation spannt sich zwischen den Etagen des Gebäude auf, gliedert das Atrium in unterschiedliche Zonen und vermittelt visuell zwischen den Geschossen.

Das Gewicht der insgesamt 3000m². Minimal Surface Tuchfläche konnte auf 40Kg beschränkt werden.

Neben dem Green Void entwickelte LAVA die sogenannte Media Wall, in der auf insgesamt 11 Bildschirmen die aktuellen Projekte der Architekten gezeigt werden. Die gesamte Installation wird durch den soundscape “digital rainforest” unterlegt, der von Tonkünstler David Chesworth eigens für den Green Void komponiert wurde.

Das Grafik Design stammt von TOKO, die neben digitalen Projektionen auch verantwortlich für den Ausstellungskatalog sind. Die Ausstellung ist Teil eines interdiziplinären Programmes mit dem Ziel, den öffentlichen Raum des Customs House mit zeitgenössischer Architektur, Fotographie und multimedialen Ausstellungen zu bespielen.

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MASDAR PLAZA

`Masdar Plaza` steht als  beispielhaftes globales Symbol für nachhaltiges Bauen und den damit verbundenen Technologien. Die `Oase der Zukunft` ist als ein offenes räumliches Erlebnis konzipiert - mit allem erdenklichen Komfort.  

Das zukünftige Wohl weltweiter Städte hängt von der Fähigkeit der Menschheit ab, nachhaltige Technologie zu entwickeln und diese zu integrieren. Masdar City ist die Stadt der Zukunft; Sie steht an vorderster Front nachhaltige Technologie in moderne Architektur und deren Planungsprozesse zu integrieren. Rom, Athen, Florenz; die meisten großen historischen Städte hatten bzw. haben eine zentralen Platz, ein Forum, einen Marktplatz in ihrer Mitte – einen Ort, an dem sich das Leben, die Werte, Ideale und Visionen der Bevölkerung entwickelten. Masdar und dessen Zentrum soll ein beispielhaftes globales Symbol für nachhaltige Technologien werden.

Wir sehen den zentralen Platz im Zentrum als „Oase der Zukunft“: ein lebendiges, atmendes, aktives, adaptives Umfeld; stimuliert durch menschliche Interaktion und dem Gebrauch nachhaltig sinnvoller Technologien. Diese `Oase der Zukunft` ist als ein offenes räumliches Erlebnis erdacht, mit allem erdenklichen Komfort im Innen- und Aussenraum; sei es beim Hotel, dem Konferenzzentrum, beim Einkaufen oder bei diversen anderen Freizeitangeboten. Die Plaza stellt das soziale Epizentrum von Masdar dar; rund um die Uhr geöffnet, mit 24-stündigem Zugang zu allen öffentlichen Einrichtungen. Solarpaneele erzeugen die Energie für alle Nutzungen, Gärten reduzieren CO2 und der Platz wird von einem ausgeklügelten System adaptiv konditioniert.

Eine interaktive Medientechnologie aktiviert ein vom Fussgänger- oder Mobilfunkverkehr abhängig gesteuertes Stelenfeld aus LEDs.

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PSATRI (PRINCE SULTAN ADVANCED TECHNOLOGY RESEARCH INSTITUTE)

Das Prinz Sultan Advanced Technology Research Institute (PSATRI) beherbergt spezialisierte Forschungslabore und Büroräume in einem siebenstöckigen Gebäude. Das Gebäude kombiniert eine moderne Arbeitsumgebung mit besonderen Kommunikationsräumen an zwei Innenhöfen.

Trotz des hohen Spezialisierungsgrades einiger Labore wurde ein modulares Organisationssystem in enger Zusammenarbeit mit dem Frauhofer Institut erarbeitet, das einen Höchstgrad an Flexibilität garantiert. Es ermöglicht, im Gebäude auf zukünftige Veränderungen der Forschungsagenda zu reagieren.  

Das Gebäude ist eine Neuinterpretation der Hoftypologie, die tief in der Kultur und im Klima Saudi-Arabiens verwurzelt ist. Alle Räume sind um die zwei Innenhöfe organisiert, einer für männliche und einer für weibliche Mitarbeiter. Gemeinsam genutzte Einrichtungen (z.B. Auditorium, Bücherei) sind an den Verbindungspunkten lokalisiert und bilden das funktionale Rückgrat des Gebäudes.

Das Schema der zwei Innenhöfe resultiert in reduzierter Fassadenfläche, reduziertem solarem Energieeintrag, kurzen Wegen der Erschliessung und fördert die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern durch horizontale und vertikale Sichtbeziehungen. Die Fassade aus faserbewehrten Betonelementen ist als Serie dynamischer Bänder gestaltet, die die Forschungsaktivitäten des Auftraggebers widerspiegelt.  

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