Der Magnesiabinder entsteht aus der Reaktion zwischen Magnesiumoxid mit Magnesiumchlorid. Nach dem Abbinden des Magnesiabinders reagiert das Magnesiumhydroxid mit der Umgebungsluft und bindet dabei C02. Diese Reaktion bedeutet die Karbonatisierung von dem Materialgemisch und trägt zur Verdichtung und zu der Erhöhung der Festigkeiten bei. Magnesit ist das Mineral das auf der Erdkruste am häufigsten vorkommt. Der Abbau von Magnesit und das Brennen bei maximal 800°C, ergibt einschließlich der Produktfertigung eine positive CO2 Bilanz. Der Magnesiabinder ist ein hartes Bindemittel, das zusammen mit allen trockenen Füllstoffen gezielt zu neuen Werkstoffen entwickelt werden kann. Unabhängig von frischen Rohstoffen können damit mineralische und organische Altstoffe wieder dem Materialkreislauf zugeführt werden. Auch von Deponien können gemischte und unreine Altmaterialien wieder nutzbar gemacht werden. Recycling über Shreddern zu angepassten Sieblinien ist der Aufwand für die Zurückführung der Altmaterialien in den Kreislauf. Das Unternehmen REC-Recycling-Engineering-Consulting verfolgt seit der Gründung 1993 systematisch die Wiederverwendung von Materialien im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Bei der hier vorgestellten Entwicklung steht die Verwendung von entsorgten und entsorgungspflichtigen Materialien im Mittelpunkt. Hohe Ansprüche sind die Qualitätsmerkmale: schweres oder leichtes Gewicht, wasserfest, nicht brennbar, dauerhaft, hohe Ästhetik und wieder recyclebar.
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