Fassadensanierung moderner Gebäude aus den 60er – 80er Jahren
Zwei Beispiele aus der Praxis:
Denkmalgerechte Sanierung der Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße, Berlin
Sanierung Bürogebäude THR, Kiel
Sanierungsprojekte werden in Zukunft immer mehr zunehmen, denn die Vorteile liegen klar auf der Hand:
- Die Wiederverwendung des Rohbaus spart im Vergleich zu einem Neubau große Mengen CO2
- Die energetische Sanierung führt zu Energieeinsparungen im laufenden Betrieb
- Die Fassadensanierung steigert zusätzlich den Komfort und damit die Nutzerzufriedenheit
Gleichzeitig gibt es einige besondere Herausforderungen:
Die Fassade soll deutliche bauphysikalische Verbesserungen bringen, neue Normen und Richtlinien müssen eingehalten werden, gleichzeitig sind die Gewichte durch den Rohbau limitiert oder Denkmalschutzvorgaben sind zu beachten. In diesem Spannungsfeld gilt es Lösungen zu finden, die den Spagat zwischen architektonischen Wünschen, technischen Möglichkeiten und bauherrenseitigen Budgets meistern.
Die Gebäude und Fassaden aus dieser Zeit sind in der Regel mit gesundheitsschädlichen Materialien versehen, so ist die damals verbaute Mineralfaser meist lungengängig oder es wurde asbesthaltiger Faserzement verwendet.
Während bei dem Projekt Schlangenbader Straße der ursprüngliche Charakter der Fassade beibehalten werden sollte, sucht die Fassade des Projekts THR eher wieder den Schulterschluss mit dem bauzeitlichen Zustand der 60er Jahre und entfernt sich deutlich von der letzten Sanierung in den 80er Jahren.
Schellhorn & Heese
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